Vernunftkraft.de

Der Bundesverband Vernunftkraft beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit der Energiewende. Aktuelle Infos mit Links finden Sie in der folgenden Aufstellung:

Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Vernunftkraft Niedersachsen e.V.

Wir freuen uns, Sie auf unserer Seite begrüßen zu dürfen, wünschen Ihnen viele interessante Eindrücke beim Stöbern und stehen gerne bei Ihren Fragen rund um Windkraft und Energiewende zur Verfügung.

Sebas­tian wirft Fragen auf

Am 15. September 2017, 9 Tage vor der Bundes­tags­wahl, muss eine regio­nale Zeitung zur Hand nehmen, wer sich über ein für die Zukunft des Landes entschei­dendes Thema infor­mieren möchte:

Fragen nach der grund­sätz­li­chen Möglich­keit, der Sinnhaf­tig­keit und den Auswir­kungen der “Energie­wende auf Basis von Wind und Sonne” werden im Wahlkampf praktisch nicht disku­tiert, die durchaus unter­schied­li­chen Positionen der Parteien kaum beleuchtet.

Dabei bietet ein gewisser “Sebas­tian” allen Anlass dazu. Diesem wurde die Rhein­zei­tung gerecht.

Mit einem Klick gelangen Sie zur Rhein­pfalz. Weiterlesen

Schmidt an Merkel

Am 28. August 2017 wandte sich der Vorsit­zende des Sachver­stän­di­gen­rates an die Bundes­kanz­lerin. Professor Chris­toph M. Schmidt machte Frau Dr. Merkel auch auf energie­po­li­ti­sche Sachver­halte und Reform­be­darf aufmerksam:

Mit einem Klick gelangen Sie zum Artikel des FOCUS.

Den “1. Wunsch” des Wirtschafts­weisen gibt der FOCUS in diesen Worten wieder:  Weiterlesen

Vortragsabend: Jeverland und Windenergie

Wir schauen nicht zu

In der Energiepolitik unseres Landes läuft nahezu alles verkehrt – die Fehlsteuerungen gehen zu Lasten der Natur, der Lebensqualität der Menschen und des Wirtschaftsstandorts. Darüber aufzuklären und Abhilfe zu ermöglichen, lieferte den Anstoß zu unseren Aktivitäten – wie in unserem Positionspapier ausgeführt. Das tatenlose Zuschauen war dabei nie unsere Sache. Unbeschadet unserer satzungsgemäßen Überparteilichkeit, haben wir uns im Sinne unserer Vereinsziele über die letzten Jahre regelmäßig an politische Entscheidungsträger und Gremien gewandt.

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Mit Realismus statt Propaganda ins Superwahljahr: Anhänger vernünftiger Energiepolitik tagten in Berlin

Berlin, 20. Februar 2017

Regierungsamtlichen „Erfolgsgeschichten“ zum Trotz erfährt die aktuelle „Energiewende“-Politik flächendeckend Gegenwind aus der Bevölkerung. Bundesweit sind über 650 Bürgerinitiativen gegen den Ausbau von Windkraftanlagen engagiert und in 10 Landes-verbänden, mehreren dutzend Regionalbündnissen und einer Bundesinitiative vernetzt. Gestern trafen sich Vertreter aller Flächenländer zur Strategieklausur in der Hauptstadt. Weiterlesen

Die Großwetterlage zwang die deutschen Stromproduzenten zum Einsatz aller verfügbaren konventionellen Anlagen, um die Netzstabilität aufrechterhalten zu können. Ohne den konventionellen Kraftwerkspark und die Möglichkeit, wetterfesten Strom aus Kernkraft und Kohle (z.B. aus Tschechien und Frankreich) importieren zu können, wäre die Stromversorgung in diesen zehn Tagen extrem gefährdet gewesen. Eine Ahnung von den möglichen verheerenden Konsequenzen verleiht die Bundestagsdrucksache „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“ aus dem Jahr 2011.

Die gesicherte Leistung aller Windkraft- und Photovoltaikanlagen bleibt trotz des starken Zubaus der letzten Jahre weiterhin nahezu Null. Eine Glättung der Stromeinspeisung aus Windkraftanlagen ist trotz ihrer großflächigen Verteilung über das gesamte Bundesgebiet ausgeschlossen. Ausschläge und Schwankungen steigen mit dem Zubau weiter an.

Die jüngste Kaltdunkelflaute – kein Wind, kein Sonnenschein – offenbarte das Aus­maß des „Speicherproblems“ von Wind- und Solarenergie. Konventionelle Kraftwerke mussten die Stromversorgung fast vollständig übernehmen. Die hohen Börsenpreise belegen die Stromknappheit während dieses Zeitraums. Die „Stromspeicherung“ als Ausweg ist angesichts der Größenordnung des Stromverbrauchs illusorisch. In zehn Tagen werden ca. 16 Milliarden kWh ver­braucht. Für eine entsprechende Batteriespeicherung wären Investitionskosten von 16 Billionen (16.000 Milliarden) Euro fällig. Die einzige großtechnische Alternative über Pumpspeicherkraftwerke würde – zusätzlich zu den bestehenden sieben – den Bau von 2800 neuen Anlagen mit je 1000 MW Nennleistung erfordern.

Doch außer dem Totalausfall kann sich auch die Hyperaktivität von Windkraft- und Solaranlagen desaströs auswirken. Denn nicht nur Kälteflauten, auch Sturmtiefs bringen das deutsche Stromversorgungssystem immer häufiger und immer näher an den Kollaps:

Bei viel Sonne und Wind überschreiten die hohen Einspeisungen immer öfter den minimalen Bedarf. Die konventionellen Kraftwerke können ihre Leistung aber maximal auf Null reduzieren. Genügt das nicht, müssen EEG-Anlagen vom Netz genommen werden, deren dann nicht erzeugte Leistung aber trotzdem mit hohen Millionenbeträgen vergütet werden muss. Durch die wegbrechende Regel­fähigkeit der kon­ven­tionellen Anlagen wird die Netzstabilität extrem gefährdet. Die Situation, dass kein ausreichender Puffer zur Sicherung der Netzstabiliät durch konventionelle Anlagen mehr vorliegt und der unverwertbare Anteil nicht regel­barer Energie zu nega­tiven Strompreisen führt, wird zur Regel werden.

Viel schlimmer als die teure Entsorgung wertlosen Stroms ist für die deutsche Strom­versorgung der bald nicht mehr vorhandene Regelpuffer mit konventio­nellen Kraftwerken, die den mit Vorrang einspeisenden regene­rativen Energien nachregeln müssen. Die starke Zunahme von Eingriffen in die Erzeugungs-leistung von Kraftwerken („Redispatch-Maßnahmen“), um Leistungsabschnitte vor einer Überlastung zu schützen, kündet von der Gefahr: Da die Spitzen der Erzeugung von Sonne und Wind ein Maß erreicht haben, das sich seit geraumer Zeit sehr häufig mit dem Bereich des Verbrauchs schneidet, schwindet die Regelfähigkeit des Netzes aufgrund der schwindenden Flexibilität der Erzeugung massiv. Der Blackout wird immer wahrscheinlicher!

Eine tiefergehende Analyse der Vorgänge im Stromversorgungssystem zum Jahresbeginn 2017 und eine ausführlichere Diskussion der Implikationen ist unter www.vernunftkraft.de/kaltflaute abrufbar.

Die Faktenlage legt eindrücklich nahe, dass der weitere Ausbau wetter-abhängiger Stromerzeugungsanlagen die Stromversorgung immer näher an den Kollaps führt. Gleichzeitig werden auch die energiepolitischen Ziele „Wirtschaftlichkeit“ und „Umweltverträglichkeit“ mit jeder neu errichteten, durch Einspeisevorrang und Fixver­gütung begünstigten Windenergieanlage in immer weitere Ferne gerückt.

Als Landesverbände von über 630 Initiativen, bestehend aus aufgeklärten und für eine vernünftige Energiepolitik eintretenden Bürgern aus dem ganzen Bundesgebiet, stellen wir fest:

Kleinliche Diskussionen um die Verteilung von Netzentgelten oder ähnliche Neben­schauplatzgefechte sind fehl am Platz. Die Antwort auf eine für das ganze Land verheerende Entwicklung muss vielmehr in der Beseitigung des grundlegenden Fehlers liegen. Deshalb ist der Ausbau wetterabhängiger Stromerzeugung unverzüglich einzustellen.

Impressum

Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT. e.V. Kopernikusstraße 9 10245 Berlin

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Friesi­sche Ehrlich­keit

Am 3. Januar 2017 widmet der Ostfriesen-Kurier unseren Mitstrei­tern aus dem Landkreis Aurich einen ganzsei­tigen Artikel. Im Stamm­sitz­land der Firma ENERCON, Branchen­primus im Subven­ti­ons­ge­schäft Windkraft, findet das Märchen von der “sauberen Energie” ganz offen­sicht­lich keinen Anklang mehr.

Mit einem Klick auf den Artikel­aus­schnitt öffnet sich das PDF.

Die VERNUNFTKRAFT. dankt ihren Protago­nisten aus dem Norden für das beharr­liche Eintreten für Mensch, Natur und Landschaft sowie der Redak­tion des Ostfriesen-Kuries für eine Seite geballter Ehrlich­keit und die freund­liche Erlaubnis, diese eine größeren Leser­schaft zugäng­lich zu machen.  Weitere friesisch-vernünf­tige Geschichten lesen Sie hier, hier, hierhier, hier und hier.

Der Tod ist relativ – schöne Besche­rung

Der Tod ist relativ – schöne Besche­rung

Schöne Besche­rung!

Mit diesen Worten leitet die deutsche Wildtier­stif­tung ihre Presse­er­klä­rung vom 14. Dezember 2016 ein. Darin beschreiben die Verfasser einen skanda­lösen Vorgang:

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Vor Weihnachten geht es alle Jahre wieder um Plätz­chen und Pakete, Gänse und Geschenke oder Karten für das Weihnachts­ora­to­rium. Da bleibt kaum Zeit im Kopf für anderes – wenn zum Beispiel eine geplante, höchst brisante Geset­zes­no­velle zum Bundes­na­tur­schutz­ge­setz (BNatSchG) ohne großes Aufsehen auf den Weg gebracht wird. Zentrale Belange des Natur­schutzes sollen im Rahmen dieser Gesetzes-Novel­lie­rung bei der Errich­tung von Windkraft­an­lagen außer Acht bleiben. “Die Novel­lie­rung führt zu einer drama­ti­schen Verschär­fung der Bedro­hung von Vögeln und Fleder­mäusen durch Windener­gie­an­lagen. Und das ist inakzep­tabel”, sagt Professor Dr. Fritz Vahren­holt, Allein­vor­stand der Deutschen Wildtier Stiftung.

Die beabsich­tigte Neufas­sung des § 44 des Bundes­na­tur­schutz­ge­setzes soll eine Locke­rung des bishe­rigen Tötungs- und Verlet­zungs­ver­bots von Tieren festschreiben, wenn eine “Beein­träch­ti­gung unver­meidbar ist”. Unver­meid­bare Beein­träch­ti­gungen können im Sinne der Geset­zes­no­velle bei dem Betrieb von Windrä­dern entstehen. Das heißt, es können sowohl betriebs-, aber auch bau- und anlagen­be­zo­gene Risiken für Vögel und Fleder­mäuse lascher gehand­habt werden. “Die Tötung von Vögeln ist damit kein prinzi­pi­eller Hinde­rungs­grund für den Bau von Windkraft­an­lagen”, kriti­siert Professor Dr. Vahren­holt. Die ohnehin schon große Gefahr einer Kolli­sion von Wildtieren wie Vögeln und Fleder­mäusen mit den Rotoren der Windener­gie­an­lagen wird dadurch noch größer. Diese Geset­zes­än­de­rung wird dadurch begründet, dass der Ausbau der Windenergie öffent­li­ches Inter­esse sei. Dies ermög­licht es Windpark­be­trei­bern, Ausnah­me­ge­neh­mi­gungen vom Tötungs­verbot zu erhalten.

–die vollstän­dige Presse­mit­tei­lung lesen Sie hier.-

Im Schatten der Advents­kerzen soll das arten­schutz­recht­liche Tötun

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Buchneuerscheinung: GEOPFERTE LANDSCHAFTEN

GEOPFERTE LANDSCHAFTEN

Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört

Buchcover

Georg Etscheit (Hrsg.) Geopferte Landschaften Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört

Produzieren wir statt Ökoenergie die nachhaltigste Naturzerstörung?

Über die Schattenseiten der Energiewende zu sprechen gilt als politisch nicht korrekt. Aber soll man deshalb darüber schweigen? Tatsache ist: Die übereilt und planlos in Szene gesetzte Energiewende hat einen ungeheuren Wildwuchs an Windrädern und Solaranlagen hervorgebracht und droht sich zu dem bisher rasantesten Flächenverbrauch aller Zeiten in unserem Land zu entwickeln. Die letzten unzerstörten Landschaften und Naturreservate werden dafür geopfert.

Dabei ist der CO2-Ausstoß hierzulande bislang, wenn überhaupt, nur unwesentlich gesunken. Ein unstillbarer Energiehunger setzt auf unbegrenzte Expansion – allein für unseren Stand-by-Verbrauch laufen im Jahr über 13.000 Windräder.

Der Anstoß zu einer notwendigen Debatte. Mit Beiträgen von namhaften Wissenschaftlern, Energieexperten und Umweltschützern, u.a. Niko Paech und Enoch zu Guttenberg.

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Rotmilan versus Windräder – klare Vorgaben des BayVGH für die künftige Rechtssprechung

von

In seinem Urteil vom 17.03.2016, Az. 22 B 14.1875 und 22 B 14.1876 fasst der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die bisherige Rechtsprechung zur Problematik über das Vorkommen von Rotmilanen im Bereich von Windrädern zusammen und entwickelt sie positiv weiter. Das Urteil des BayVGH ist richtungsweisend und gibt klare rechtliche Vorgaben für die künftige Genehmigungspraxis in Bayern. Die Entscheidung des höchsten bayerischen Verwaltungsgerichtes kann auch als Präzedenzfall zu dem Thema „Windkraft versus Artenschutz“ für ganz Deutschland werden.

Hintergrund

Eine Firma beantragte den Bau von drei Windrädern auf Grundstücken, die in einer Waldschneise liegen. Bei der ersten speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) wurden lediglich Überflüge von Rotmilanen über dieses Gebiet dokumentiert. In einer ergänzenden Untersuchung ging der Windradplaner von nur einem Brutpaar in dem Bereich aus und beantragte daher eine Ausnahme von dem Tötungsverbot.

Die Regierung von Unterfranken, als zuständige höhere Naturschutzbehörde, sah jedoch ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan gegeben und verweigerte die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung. Das zuständige Landratsamt lehnte daraufhin den Bauantrag der Windradplaner ab. Der Windradprojektierer klagte vor dem BayVGH.

Tägliche Abschaltzeiten verringern das Tötungsrisiko nicht

2015 wurde ein weiterer Rotmilanhorst festgestellt, der sich im Abstand von 1.590 m, 1.300 m und 3.940 m zu den geplanten drei WKA befand. Der Windradplaner bot daraufhin an, im Falle einer Baugenehmigung, die Windräder jedes Jahr tagsüber vom 15. März bis zum 31. Juli abzuschalten.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) urteilte jedoch, dass durch das jährliche Abschalten von Windkraftanlagen tagsüber vom 15. März bis zum 31. Juli, das signifikant erhöhte Tötungsrisikos für Rotmilane nicht entfallen würde, da es aus naturschutzfachlichen Gesichtspunkten nicht sicher sei, dass sich die Greifvögel tatsächlich nur während dieses Zeitraums in dem Gefährdungsbereich aufhalten würden. Evtl. würden die Tiere auch außerhalb dieser Abschaltzeiten den Raum nutzen.

Neue Abstandsempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten gelten ab sofort

Zusätzlich urteilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) über die Abstände kollisionsgefährdeter Vogelarten zu Windrädern. Diese würden nicht mehr der Anlage 2 des noch geltenden Windkrafterlasses entsprechen. Ab sofort müssen in Bayern die aktuellen Abstandsempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (Stand April 2015) angewandt werden.

Präzedenzfall

Der VLAB hofft, dass das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes , in dem über wichtige Rechtsfragen zu der Thematik „Windräder, Abschaltzeiten, kollisionsgefährdete Tierarten, Schutz von Teilpopulationen, Abstände“ entschieden wurde, künftig auch für Entscheidungen in anderen Bundesländern als Präzedenzfall dient.

zum PDF-Dokument (38 Seiten, 475 KB):

2016-07-04_Immissionsschutzrecht_WKA und Rotmilane

Quelle: http://www.umwelt-watchblog.de

Pressekontakt

Sven Schulteis
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